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Noch nie erreichten so viele Menschen ein so hohes Alter, wie es in den westlichen Industrieländern heute der Fall ist. Und unsere Lebenserwartung steigt weiter. Diese Tatsache macht eine intensive gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Prozess  des Älterwerdens, aber auch mit den Lebensumständen von alten, bzw. hochaltrigen Menschen erforderlich. Welche Rahmenbedingungen benötigen wir, um möglichst gesund zu altern? Und welche Interventionen sind notwendig, um Menschen, deren Alterungsprozess zum Beispiel durch eine demenzielle Erkrankung  beeinflusst wird, gleichsam eine hohe Lebensqualität zu sichern?

Als Gerontologin (M.A.) und Dipl. Sozialarbeiterin verfüge ich über langjährige und vielfältige Erfahrungen in der Beratungsarbeit, Projektplanung und -begleitung und in der Fortbildung von Fachkräften und ehrenamtlich Engagierten. Meine Erfahrungen und mein Wissen teile ich mit kompetenten Partnern. Ein Fokus unserer Zusammenarbeit liegt auf der Situation von Patienten mit der Nebendiagnose Demenz in Akutkrankenhäusern. Die Anzahl der alten und hochaltrigen Patienten nimmt zu. Dadurch ist mit einem steigenden Bedarf an der Versorgung von multimorbiden, chronisch kranken Patienten zu rechnen, die einen erhöhten Betreuungsbedarf aufweisen. Innerhalb dieser Gruppe stellen Menschen mit kognitiven Einschränkungen eine besonders verletzliche Patientengruppe dar, deren Versorgung  im Krankenhaus bislang nicht durchgängig sichergestellt werden kann. Wir unterstützen Klinken bei der Entwicklung von “alter(n)sgerechten” Organisationsstrukturen.

Der Fokus meines ehrenamtlichen Engagements als Beiratsmitglied zum “Landesgremium Demenz Rheinland-Pfalz” liegt auf der besonderen Situation von Menschen in einem frühen Stadium der Demenz. Hier ist es mir ein besonderes Anliegen, Menschen in ihrem Wunsch zu unterstützen, auch mit einer Demenz anerkannt und respektiert zu werden. In diesem Zusammenhang müssen Gesellschaft, politische Gremien und Mitarbeitende aus dem Gesundheitssystem auf die vielfältigen Formen der Partizipation von Menschen mit Demenz aufmerksam gemacht werden, um diesen eine Beteiligung an relevanten Entscheidungs- und Planungsprozessen zu gewährleisten.